Wir schreiben Pulp und sind stolz darauf

Pulp Fiction

Es gibt zwei Arten von Geschichten, gut und schlechte. Viel ist geschrieben worden, was die guten von den schlechten unterscheidet, viel gestritten, viel diskutiert, viel philosophiert.

Manche würden sagen, es dreht sich alles um die Charaktere, andere um die Botschaft, die dahinter steht, andere wiederum würden behaupten, dass es einen emotionalen Aspekt braucht, damit Geschichten gut werden, damit sie uns zu Herzen gehen, noch andere würde es von der Sprache, dem Stil und Eloquenz des geschriebenen Wortes abhängig machen, ob eine Geschichte gut oder schlecht ist.

Was macht Geschichten zu guten Geschichten?

Alle der oben genannten Aspekte und noch viele mehr, tragen dazu bei, das Geschichten gut werden. Wir bei Roberts & Maclay machen es uns da aber einfach. Eine Geschichte muss spannend sein, damit sie gut wird. Denn niemand, absolut niemand will langweilige Geschichten. So weit würden wir gehen. Wir glauben nicht, dass jemand zu einem Buch greift, weil sie oder er eine langweilige Geschichte lesen möchte. Egal auf welchem literarischen Niveau Geschichten erzählt werden, ohne Spannung geht es nicht.

Es gab eine Zeit, da wurde Spannung beim Geschichten erzählen sehr großgeschrieben. Nämlich die Zeit der Dime Novels und der Pulp Fiction Magazine. Und wir meinen bei Pulp Fiction nicht den Film von Quentin Tarantino, sondern die Anfang des 20. Jahrhunderts entstandenen Magazine, die voll waren mit fantastischen und spannenden Geschichten. (Ganz nebenbei waren diese Magazine auch voll mit Autoren, die man heute als Literatur schätzt: Sir Arthur Conan Doyle oder H.G. Wells sind hier nur als Beispiele anzuführen.)

Wir bei Roberts & Maclay mögen diese Zeit. Wir mögen die alten Helden der amerikanischen Dime Novels, der British Story Papers und der Pulp Magazine, wir mögen die Geschichten, die das frühe 20. Jahrhundert hervorgebracht hat, denn was damals entstand, hat die Unterhaltungs- und Spannungsliteratur bis heute geprägt.

Ohne Pulp wären Romane sehr, sehr langweilig

Es gäbe keine Krimis und keine Thriller, wie wir sie heute kennen. Ohne die amerikanischen und britischen Pulp-Autoren hätten wir keine Privatdetektive, keine intelligenten Ermittler, keine Spione, keine Verschwörungsthriller. Denn Sherlock Holmes hatte viele Kollegen, die heute leider in Vergessenheit geraten sind. 

Craig Kennedy zum Beispiel, den man den amerikanischen Sherlock nannte oder Dr. Thorndyke, der das „CSI Miami“ der 20er und 30er Jahre war. Der legendäre Slim Callaghan, der leider immer im Schatten des großen Hardboiled-Kollegen Philipp Marlowe stand. Oder die ersten weiblichen Detektive wie Lady Molly oder Loveday Brooke. Und natürlich nicht zu vergessen die Riege der Gentleman-Gauner, von Arsène Lupin bis Jimmy Dale, von Boston Blackie bis Romney Pringle, von Raffles bis „The Lone Wolf“, ohne die es Filme wie Ocean’s Eleven nicht geben würde.

Ohne die frühen Dime Novels und Pulp Magazine wie Amazing Stories oder Weird Tales gäbe es keine Science Fiction, kein Star Wars, kein Star Trek, keine Aliens, keine Roboter und keine Zeitreisen. All das entstand nämlich zu dieser Zeit und wird heutzutage einfach nur durch mehr Special Effects glaubhafter dargestellt. Die Ideen sind uralt.

Abenteuerfilme wie Indiana Jones oder Tomb Raider, Computerspiele wie Uncharted oder Serien wie „Blood & Treasure“ finden ihre Vorbilder in den Geschichten über Quatermain, Doc Savage oder den Werken von H. Bedford Jones und J. Allan Dunn.

Und auch kein Fantasy wie Herr der Ringe, Shannara oder Game of Thrones würde es geben, wenn nicht Robert E. Howard mit Figuren wie Conan oder Solomon Kane den Weg zu diesen Genres geebnet hätte.

Pulp Stories und Dime Novels sind bis heute was Spannung und Unterhaltung betrifft beispielgebend, auch wenn der anspruchsvolle Leser das gerne als Schundliteratur oder Groschenheft-Niveau bezeichnen würde.

Wir tun das nicht. Denn wir schätzen, was die Kollegen am Anfang des 20. Jahrhunderts für die Unterhaltungs- und Spannungsliteratur geleistet haben.

Wir lieben Pulp und wissen, dass es viele Leser da draußen gibt, denen es auch so geht. Und wir hoffen, dass wir noch viele für diese Art von „Popcorn-Kino zum Lesen“ begeistern können.

M.C. Roberts

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